Gürtelspiegel

Der Weg zum Meister ist lange und muss hart erarbeitet werden. Auch danach geht es weiter, denn der „Weg ist das Ziel”. Hier eine Übersicht derjenigen, die auf dem Weg sind:

4. Dan Hans Hoffmann Hans Westermeier  
3. Dan Peter Henkel Max Obermaier  
2. Dan Anne Cory Michael Rühlmann Jesko Thomaß
1. Dan Christian Killer Markus Kopp Anian Künlen
Mathias Künlen Stephan Kuntscher Jonas Nawroth
Holger Scheffler    
1. Kyu Hugo Fernandes Rodrigues Thomas Obermair  
2. Kyu Christian Schulz Jens Wörner  
3. Kyu Clemens Helmbrecht Lillian Kleiber Marko Stoll
Carola Thiede Michael Zschaeck  
4. Kyu Louisa Faust Michael Lutz Noah Cem Maaz
Markus Thiede Ladislav Valicek Ludwig Vielsmeier
5. Kyu Alexander Eskofier Moritz Faust Clara Fechner
Florian Fischer Michael Fleuchhaus Heidi Gmür
Sebastian Grabert Mayra Grötschel Roman Gumenyuk
Lucie Kuchelmeister Benedikt Leitz Sebastian Leitz
Luca Mages Sebastian Schuster Isabel Spangenberg
Peter Vielsmeier Manfred Walleitner  
6. Kyu Vinicius Borinski Frank Fabrie Mihailo Gluvacevic
Florian Grabert Violetta Itzelsberger Mechthild Mohácsi - von Bezold
Benjamin Schuster Uwe Tränkler  
7. Kyu Michael Adams Benjamin Auer Philipp Bayer
Jonas Bittner Leonard Bittner Eduardo Borinski
Julius Brechtken Nikola Gazdic Nicole Glinzer
Laurenz Lautil Guzman Martinez Lena Meyne
Marlin Miller Ludovica Mohácsi Noah Rothley
Anton Schnabbe Florian Schuster Elisabeth Sillner
Louis Sillner Julian Sinning Amelie Striegl
André Striegl Jakob Wagner Peter Waldherr
Tom Worthington    
8. Kyu Yasmin Adams Lars Bolte Victor Braess
Cyriac van den Brande Simon Gölker Jakob Gsell
Hugo Harke Vivian von Hohenzollern Lukas Holzapfl
Victor von Jagow David Keil Viktor Klein
Aydin Pinjari Felix Püttner Moritz Rasokat
Samuel Reich Julius Sauer Emil Schnabbe
Niklas Seidl Benjamin Shamsi Anke Striegl
Benjamin Thein Kristyna Valicek Xaver Vogel
Johannes Winter Lea Worthington  
9. Kyu Noah Kaan Alibaba Maximilian Baum Philip Gmür
Leopold von Kemnitz Malachias Kopp Juliane Lang
Leonore Löffelmann Inkeri Lüttmann Hannah Maaz
Gonzalo Martinez Victor Ragotzky Kian Rahimi
Christopher Reich Anna Rothley Martin Rous
Felix Saller Johannes Schärfke Maximilian Schubert
Sebastian Sourek Emil Spatz Peter Spatz
Nicole Valicek    
noch ohne Graduierung Jean-Baptiste Klein Carlos Lessl Stefanos Lessl
Ali Sumlu Eleanor Walsh


Stand 29. Oktober 2018

Es ist die Geschichte des Jungen, der der beste Karateka in ganz Japan sein wollte…

Als er von dem großen Karatemeister im Norden des Landes hörte, in dessen Dojo die besten Karateka trainierten, machte er sich auf den weiten Weg durch Japan, um eben bei diesem Meister zu trainieren. Als er nach Wochen der Reise dort ankam, bat er um eine Audienz beim Meister, und sie wurde ihm gewährt.

Als ihn der Meister nach dem Grund des Besuchs fragte, so antwortete der Junge: „Meister, ich habe den ganzen weiten Weg gemacht, um bei Euch zu trainieren, und um der beste Karateka von ganz Japan zu werden, ja der ganzen Welt. Ihr seid der beste Lehrer, und nur bei Euch kann ich das schaffen. Wie lange denkt Ihr werde ich brauchen um dieses Ziel zu erreichen?” Der Meister musste für diese Antwort nicht lange überlegen: „Zehn Jahre.”

Dies war dem Jungen zu lange, denn er war voller Eifer und Drang. Aber er war bereit mehr zu tun: „Und wenn ich doppelt so hart und doppelt so lange trainiere wie alle anderen Schüler, wie lange werde ich dann brauchen um dieses Ziel zu erreichen?”. - „Zwanzig Jahre.”

Der Junge war verwirrt - hatte er etwa die falsche Frage gestellt? Hatte ihn der Meister nicht verstanden? „Und wenn ich nun mein ganzes Dasein nur noch dem Karate widme, und nur noch trainiere, esse und schlafe und nichts mehr anderes tue - wie lange werde ich dann brauchen?” - „Dreißig Jahre.”

Nun war der Junge verdutzt: „Aber Meister, das verstehe ich nicht: Je intensiver und härter ich trainiere, desto länger soll ich brauchen um der Beste der Besten zu werden. Wie kann das sein?” - „Es ist ganz einfach,” antwortete der Meister „Wenn Du das eine Auge fest auf das Ziel gerichtet hältst, dann bleibt Dir nur noch das Andere um den Weg zu finden.”

Quelle: unbekannt